Ostern 2009

Naja, das Wetter war prachtvoll, die Stimmung auch und so gab es heuer an Ostern viel Garten und mit mir mountainbiken, um Ayo langsam an meine normale Geschwindigkeit heranzuführen, mit der ich sonst so unterwegs bin. Und – es klappt gut, von den drei Abstechern in den Wald abgesehen. Aber da arbeiten wir gerade mit Hochdruck dran. Was er jetzt gelernt hat ist, dass es besser ist, rechts neben dem Rad herzulaufen, weil ich dann weniger schimpfe :-) und mit dann auch wohler ist.

Legendär war heute sein Eichhörnchen-Kampf auf freiem Acker – den ich dann aber gottseidank recht schnell unterbunden habe, wobei das schnelle Absteigen mit den Clickies manchmal gar nicht so einfach ist…..

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Mountainbike-Ridge

Heute habe ich die 11 Grad und den geschmolzenen Schnee zum einen dazu genutzt, die Spikes von meinem Mountainbike zu demontieren und normale Reifen aufzuziehen und zum zweiten das zu tun, was mit meine Hundetrainerin Anna Stiller schon seit letztem Jahr geraten hat – den Ayo mit auf die Touren mitzunehmen. In 2008 hatte ich da noch tausend Ausreden, vor allem die Strasse vor dem Haus, dann den Beinbruch und und und.

Jetzt ist alles anders – Bein wieder heil und durch den Umzug im November geht 50 Meter weiter oben der Feldweg direkt in den Wald. Also sind wir beide losgefahren und er fand das richtig toll. Ayo hat die ganze Zeit gegrinst, lief mal vor mir, neben mir und ab und an hinter mir.  War wunderbar brav zu den beiden Reiterinnen mit dem kleinen Hund, den anderen Mountainbikefahrern und den beiden jungen Frauen mit Welpen an der Schleppleine.

Da fand er das Herrchen auf dem Fahrrad viel  spannender. Wir hatten nur einen Fast-Zusammenstoss (Danke an die Scheibenbremsen) und ich weiss mittlerweile, dass ich mich nicht so verausgaben darf, dass ich nicht noch einen ultimativen Nein-Brüller in der Lunge habe :-) Kam aber nur einmal vor, als er eine Fährte in die Nase bekam und links ab in den Wald wollte. Das “Nein” hat ihn aber nach 2 Metern gestoppt und auf den Weg der Tugend zurückgebracht.

Fazit: 8 Kilometer mit durchschnittlich 13 Stundenkilometer gepest, Hund superhungrig und jetzt liegt er auf seiner Lieblingsdecke und ich bin gespannt, von was er träumen wird.

Fotomodell

Also manchmal sitzt er einfach da und tut so, wie wenn er etwas fürs Fotografieren bekommen würde. Und manchmal steht er einfach nur rum und glotzt so blöde aus der Wäsche, dass wir unweigerlich lachen müssen, er hat halt “a richtigs Gschau”, wie man hier in Bayern sagt.

Derzeit genießt er es im neuen Haus, dass man von der Terassentür aus gut auf die Strasse schauen kann und anscheinend geht hier eine kleine Hunde-Ausführ-Rennstrecke vorbei. Naja, so wird es ihm wenigstens nicht arg langweilig…

Suchspiel

Wenn die Tage kürzer werden, verstecken sich auch die Hunde ganz gerne. Vor allem, wenn die Decke sehr kuschelig ist und im Ofen noch ein Feuerchen prasselt. Und so stellt sich für uns manchmal die Frage “Wo ist der Hund?”.

Was ich mittlerweile auch gelernt habe – Ridgebacks mögen kein kaltes Wasser an den Pfoten. Was bleibt also anderes übrig, als dem Hund nach dem Spaziergang eine lauwarme Fusswaschung zu verpassen :-) . Die wird dann auch gnädig akzeptiert.